Viel Prominenz bei Hochzeit auf der Mainau

09.05.2009 Schwäbische Zeitung Insel Mainau - Häfler DJ macht Hochzeitsmusik FRIEDRICHSHAFEN (rut) - 

Mein sicher beeindruckendstes Event.

Einmal mit Teilnahme eines Königshauses und sehr viel Prominenz zu spielen ist sicher der Traum eines jeden DJs. 
DJ Hochzeit Ravensburg Konstanz DJ Mario

Musik mit Herz für Klinik Clowns

Wenn im Graf-Zeppelin-Haus am Samstag, 15. Februar, die Türen für den ersten Lumpenball der Narrenzunft Seegockel geöffnet werden, haben auch kranke Kinder im Klinikum Friedrichshafen etwas zu lachen. Die vier Diskjockeys, die den Narren im Foyer abwechselnd mit Tophits aus 50 Jahren Musikgeschichte einheizen werden, spenden ihre Gagen an Clowns für die Kinderstation im Klinikum Friedrichshafen. Man kennt die Diskjockeys aus Clubs wie See-Studio, Casino und Moskau, auch aus dem Lemon, ED-Elephant in Mengen, Arena in St. Margrethen oder Jimmys's Palace in Feldkirch. Sie haben bei den Jugendpartys der Tanzschulen aufgelegt und große Abschnitte der Häfler Disko-Ära mitgeprägt. Mittlerweile werden Mario Kaller (Friedrichshafen), Markus Enderle (Kluftern), Micha Rist (Salem) und Florian Burgau (Kluftern) viel für Messen und Partyschiffe, Firmenevents, Hochzeiten und Geburtstage gebucht. Obwohl Kaller und Rist für Musicfactory Bodensee auflegen und Enderle und Burgau dasselbe für See-Events tun, sehen sie sich nicht als Konkurrenten. „Wir kennen uns schon lange und verstehen uns sehr gut, so kamen wir irgendwann auf die Idee, einmal zusammen für einen wohltätigen Zweck aufzulegen“, sagt Mario Kaller.
Quelle: Südkurier
Das gemeinsame Auflegen wird also keine Schlacht. „Wir inspirieren uns vielmehr gegenseitig“, so Kaller. Was gespielt wird, darüber ist sich das Kleeblatt einig. „Die aktuellen Charts, Oldies, Latino, House, Pop, Rock. Und natürlich kommt auch die Fasnetrichtung nicht zu kurz“, fasst Markus Enderle zusammen.

Was nicht auf den Plattenteller kommt, sind abgefahrene Remix-Versionen. „Das ist schließlich kein Club, das ist ne Party“, stellt Micha Rist klar. Im Saal spielt die Partyband „Freibier“, doch das schreckt die Männer mit den Kopfhörern nicht. „Jeder will was anderes hören und als DJs sind wir flexibel, machen keine Pausen und lassen keine Wünsche offen“, verspricht Florian Burgau. Die Spendenkasse klingelt bereits: Eine Woche nach Vorverkaufsstart sind schon 800 Tickets verkauft.


Karten zu 13 Euro unter www.seegockel.de und an der Abendkasse

Lumpenballkarten lassen es in der Clownkasse klingeln

 

14.05.2014 (Aktualisiert 10:06 Uhr)

Lumpenballkarten lassen es in der Clownskasse klingeln


Die DJs Mario, Markus und Florian übergeben an Doctor Clown "Dr. Hieroniemuß Pinkel" den Spendenscheck. Vom Elferrat sind der n
Die DJs Mario, Markus und Florian übergeben an Doctor Clown "Dr. Hieroniemuß Pinkel" den Spendenscheck. Vom Elferrat sind der neue Vorsitzende Thomas Deppler und sein Vize Uwe Harting (von links) dabei. 

Lydia Schäfer 

Friedrichshafen lys Der Lumpenball lässt bei den Klinik-Clowns die Kasse klingeln: Uwe Harting und Thomas Deppler vom Elferrat der Narrenzunft Seegockel und drei der vier DJs, die beim Lumpenball für die Musik sorgten, übergaben am Dienstag einen Scheck in Höhe von 423,50 Euro an die Klinik-Clowns.

 

„Der Betrag kommt aus dem Verkauf der Lumpenballkarten“, erklärte der zweite Elferrats-Vorsitzende Uwe Harting. Die Idee kam von den vier DJs von der Musicfactory und den See-Events, sie verzichteten auf ihre Gage. „Wir werden sicherlich wieder einen Benefizaktion machen“, sagte DJ Mario. Thomas Deppler wird auf offiziellen Terminen künftig übrigens öfter anzutreffen sein. Er hat vor kurzem die Position des Elferratchefs von Alex Ulmer übernommen, der nach acht Jahren seinen Vorstandsposten räumte. „Dr. Hieroniemuß Pinkel“, alias Reinhard Böhm, freute sich sehr über die Spende, denn „von unseren vier Spielorten ist das Konto der Häfler am niedrigsten“. Unser Bild zeigt von links: die DJs Mario, Markus und Florian, „Dr. Hieroniemuß Pinkel“, Thomas Deppler und sein Vize Uwe Harting.

 

Hochzeitsmesse Friedrichshafen 2013

HipHop folgt auf den klassischen Walzer - Von Valerie Gerards

FRIEDRICHSHAFEN. Wie aus einer Hochzeit der schönste Tag im Leben wird, dazu gab es bei der 16. Hochzeitsmesse der Tanzschule No. 10 am gestrigen Sonntag im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zahlreiche Tipps: Hochzeitsplanungsagenturen, Juweliere, Gastronomen, Konditoren, Floristen, Friseure, Fotografen und natürlich Braut- und Abendmoden präsentierten Heiratswilligen die neuesten Trends. „In der besinnlichen Zeit um Weihnachten und Silvester gibt es besonders viele Heiratsanträge, die Hochzeiten im Frühling uns Sommer werden jetzt geplant und immer im Januar kommt die neue Brautmoden-Kollektion heraus – der Zeitpunkt für die Hochzeitsmesse ist also perfekt“, erklärt der Veranstalter und Inhaber der Tanzschule No. 10, Thomas Schütze. Den neuesten Trend auf dem Parkett verrät er gleich dazu: Der klassische Walzer wird einige Takte eingespielt und schaltet um dann auf HipHop oder Salsa. „Das frischvermählte Paar zeigt eine richtige Tanzshow.“ Bei den Brautkleidern stellt Renate Weber vom Brautstudio Weber in Salem den Trend zu mehr Farbe fest: Cappucino, rot, oder aber helle Kleider mit farbigen Akzenten seien derzeit gefragt. Tüll, ausladende Kleider, Kleider mit Ärmeln und T-Shirt-Ausschnitt zeigt das Tettnanger Brautmodengeschäft Puschner Dehoff mit der neuen Kollektion. Begeistert fotografieren und filmen die Besucher während der Modenschau, die mit Tanzeinlagen und romantischen Anträgen gespickt ist. Dann schauen sich die Gäste im Saal um, wo sich die knapp 40 Aussteller in familiärer Atmosphäre und zu romantischer Livemusik präsentieren. Claudia Wittner von der Agentur Traumhochzeit in Isny weiß, wo und wie Paare am liebsten feiern: Auf Mallorca, Sardinien, in der Toskana und an der italienischen Riviera. Der Dekorationstrend dazu sei derzeit gern pink-weiß oder pink-schwarz, „mit vielen iebevollen, persönlichen Details, nicht mehr so sehr pompös“. „Pink, rosa, flieder, lila, purpur und im Herbst auch Beerentöne sind bei der Blumendekoration in“, sagt Sandra Vögele von der Gärtnerei und Floristik Vögele in Langenargen. „Und Orchideen in allen Farben!“.
Und die Trauringe? Die dürfen Paare sich gern selbst schmieden, sagt Elmar Hermanutz von der Werkstatt für Schmuck in Isny. Der Trend sind weiße Metalle. Caroline Auch von der Häfler Konditorei Weber & Weiß verrät die jüngste Entwicklung bei den Hochzeitstorten: Herzförmige Torten, Bilder auf Zuckerfolie mit Schokorahmen und fruchtige Varianten. „Fruchtige und leichte Torten sind im Moment gefragt, nicht mehr dieses Mächtige“, meint auch Albert Trautz von der Konditorei Stock in Kluftern. Musikalisch gehe die Tendenz eher zum DJ als zur Livemusik, stellt, Mario Kaller von der Musicfactory Bodensee fest. Der Grund: „Ein DJ braucht weniger Platz, die Kosten sind geringer und die musikalische Brandbreite ist enorm – außerdem kann ein DJ auch leise Hintergrundmusik zum Essen liefern, bei einer Band ist das schwierig.“ Lichttechnisch habe sich viel geändert, die Musicfactory habe auf LED umgestellt, womit man im Prinzip jede beliebige Farben auf der Tanzfläche erzeugen könne.

(Erschienen: 21.01.2013 14:25)